Forum Grenzsteine

1. Der Grenzzug zwischen der Vierherrschaft Lebach (4HL) und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1791



Grenzsteine Nr. 1 bis 14 zwischen Bettingen, Hüttersdorf und Niedersaubach
Die Grenzsteine zwischen dem Dreibannstein Nr. 1 am Hof Endres bei Bettingen, Hüttersdorf und Niedersaubach bis zum Vierbannstein Nr. 14 zwischen dem Bettinger und Gresaubacher sowie Niedersaubacher und Rümmelbacher Bann wurden im fünften Teil der Untersuchung erforscht. Der rechts abgebildete Grenzstein Nr. 4 steht im Bettinger Stangenwald.
Abbildungen aller Grenzsteine hier...

Literatur:

  • Maria Besse, Thomas Besse, Johannes Naumann: Die Grenzsteine des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken im Bereich des Amtes Schaumburg 1789–1791. Teil 5: Banngrenze zwischen Bettingen, Niedersaubach und Hüttersdorf. In: Unsere Heimat, Heft 1, 2015, S. 39-44.
  • Maria Besse, Thomas Besse: Historische Grenzsteine – Grenzzug zwischen der Vierherrschaft Lebach und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1791 (Lebach/Schmelz). Thalexweiler 2016.
Grenzstein Nr. 4 Stangenwald
Grenzsteine Nr. 15 bis 22 zwischen Gresaubach und Niedersaubach
Im sechsten Teil der Untersuchung wurden die Grenzsteine zwischen dem Grenzstein Nr. 15 an der Schiedung bis zum Stein Nr. 22 am Nordring untersucht (vgl. Unsere Heimat, Heft 1, 2015, S. 39-44). Der rechts abgebildete Grenzstein Nr. 59 steht auf dem Hetschberg.
Grenzstein 17
Grenzsteine Nr. 23 bis 39 zwischen Rümmelbach und Gresaubach
Im ersten Teil der Untersuchung des Grenzzugs zwischen der Vierherrschaft Lebach und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken wurden die Grenzsteine zwischen dem Pfaffenbösch (Nr. 23) bis zum Steinberg Nr. 39 untersucht (vgl. die Zeitschrift des Landkreises Saarlouis "Unsere Heimat", Heft 3, 2013, S. 89-99). Der Grenzstein Nr. 23 (rechts) steht am Waldrand des Pfaffenbösch, der unten abgebildete Grenzstein Nr. 26 an der Römerstraße.
Grenzstein Nr. 26 Römerstraße
Grenzstein Nr. 23-Pfaffenbösch
Grenzsteine Nr. 40 bis 45 zwischen Rümmelbach und Steinbach
Die Grenzsteine zwischen dem Dreibannstein Nr. 40 auf Höchsten bis zur Dreibannstein Nr. 45 am Aschbachgraben zwischen Rümmelbach, Steinbach und Thalexweiler wurden im zweiten Teil der Untersuchung erforscht (vgl. Unsere Heimat, Heft 4, 2013, S. 171-176). Der rechts abgebildete translozierte Grenzstein Nr. 42 steht im Vorgarten des Cafes "Waldfrieden" auf Höchsten.
Grenzstein Nr. 42 Waldfriede
Grenzsteine Nr. 46 bis 50 zwischen Rümmelbach und Thalexweiler
Im dritten Teil der Untersuchung wurden die Grenzsteine zwischen dem Dreibannstein Nr. 46 im Homesgraben bis zum Dreibannstein Nr. 50 zwischen Rümmelbach und Thalexweiler/Aschbach untersucht (vgl. Unsere Heimat, Heft 1, 2014, S. 39-44). Der rechts abgebildete Grenzstein Nr. 46 steht im Homeswald.
Grenzstein 46
Grenzsteine Nr. 51 bis 62 zwischen Niedersaubach, Aschbach und Calmesweiler
Im vierten Teil der Untersuchung wurden die Grenzsteine zwischen dem Dreibannstein Nr. 51 am Matzenbösch bis zum Dreibannstein Nr. 59 auf dem Hetschberg zwischen Niedersaubach, Aschbach und Calmesweiler untersucht (vgl. Unsere Heimat, Heft 4, 2014, S. 39-44). Der rechts abgebildete Grenzstein Nr. 59 steht auf dem Hetschberg.
Dreibannstein 59

Literatur:
Maria Besse, Thomas Besse: Historische Grenzsteine – Grenzzug zwischen der Vierherrschaft Lebach und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1791 (Lebach/Schmelz, 2016)
Cover Buch

2. Der Grenzzug zwischen dem Nalbacher Tal und Hüttersdorf von 1766


Der Grenzzug zwischen dem Dreibannstein zwischen Hüttersdorf, Düppenweiler und Nalbach bis hin zum Grenzstein Nr. 21 am Aschbach sowie dem Waldrand in Piesbach zwischen dem Nalbacher Tal und der Reichsherrschaft Hüttersdorf aus dem Jahr 1766 wurde untersucht.
 (vgl. Unsere Heimat, Heft 3, 2015, S. 127-132).
Stein Nalbacher Tal

3. Der Grenzzug zwischen dem Nalbacher Tal und Düppenweiler von 1764

Der im Jahr 1764 von Geometer Henry Leclerc kartierte Grenzzug zwischen dem Nalbacher Tal und der Reichsherrschaft Düppenweiler wurde vom Bierbach hinauf  bis zum Dreibannstein auf dem Weltersberg untersucht (vgl. Jahrbuch des Kreises Merzig-Wadern 2015, S. 139-157).
Grenzstein Nalbach Düppenweiler

4. Der Grenzzug zwischen Püttlingen und dem Großwald von 1788

Untersucht wurde der Grenzzug zwischen Püttlingen und dem zur Grafschaft Saarbrücken gehörenden Großwald über den Schocksberg vom Jahr 1788 (vgl. Köllertaler Bote Nr. 41, 2015, S. 3-15)
Grenzstein Püttlingen Großwald 1788

5. Der Grenzzug zwischen Püttlingen und Derlen von 1786

Der im Jahr 1786 ausgesteine Grenzzug zwischen Püttlingen und Derlen wurde vom Püttlinger Forst aus bis zum Dreibannstein zwischen Püttlingen, Derlen und Bous untersucht (vgl. Püttlinger Jahrbuch 2015, Bd. 5, S. 48-57).
Dreibannstein Püttlingen Derlen Koln

6. Der Grenzzug zwischen Obersalbach und Schwarzenholz von 1781

Der Grenzzug zwischen der Reichsherrschaft Schwarzenholz und Obersalbach aus dem Jahr 1781 vom Dreibannstein zwischen Untersalbach, Schwarzenholz und Obersalbach an der Römerstraße am Mühlenbach vorbei, über den Ziegelsberg, über den Katzenkopf bis zur Lehrschbach wurde untersucht (vgl. In Druckvorbereitung für den Köllertaler Boten Nr. 48/2019).
Grenzzug Obersalbach Schwarzenholz

7. Der Grenzzug zwischen Landsweiler und Eiweiler von 1761
 
Der im Jahr 1761 ausgesteinte Grenzzug zwischen Eiweiler und Landsweiler, das damals zur Vierherrschaft Lebach gehörte, während Eiweiler in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken lag, war im 18. Jahrhundert strittig. Von den damals gesetzte 46 Steinen sind heute nur noch die nachstehend abgebildeten vorhanden. Der gesamte Beitrag mit dem Titel "Grenzausgleich zwischen Eiweiler und Landsweiler vom Hubwald bis zum Krohwald im 18. Jahrhundert" wurde im Köllertaler Boten veröffentlicht (siehe unten).

Abbildung des Grenzsteinwanderwegs mit alle Grenzsteinen hier...

Literatur:

  • Maria Besse, Thomas Besse: Grenzausgleich zwischen Eiweiler und Landsweiler vom Hubwald bis zum Krohwald im 18. Jahrhundert. In:  Köllertaler Boten Nr. 46 vom Juni 2018, S. 11-22.
Grenzstein Nr. 39 an der B 268

8. Der Grenzzug zwischen Thalexweiler und Dirmingen von 1767

Der Grenzzug zwischen dem zum lothringischen Amt Schaumburg gehörenden Ort Thalexweiler und dem in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken liegenden Ort Dirmingen wurde im Jahr 1767 mit lediglich vier Grenzsteinen plus zwei Bannsteinen ausgesteint. In diesem Jahr hatten die beiden benachbarten Hoheiten ihre jeweiligen Enclaven in diesem Jahr ausgetauscht. Es wurden recht mächtige Hoheitsgrenzsteine gesetzt.
 

Abbildung des Grenzsteinwanderwegs mit alle Grenzsteinen hier...

Literatur:

Maria Besse, Thomas Besse: Grenzsteine und Grenzen der Schaumburger Wälder im 18. Jahrhundert. Thalexweiler 2017.
Hoheitsgrenzstein Exweiler

9. Der Grenzzug zwischen Habach und Wiesbach von 1767

Der Grenzzug zwischen dem zum lothringischen Amt Schaumburg gehörenden Ort Habach (Eppelborn) und dem in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken liegenden Ort Wiesbach wurde im Jahr 1767 mit 28 Hoheitsgrenzsteinen ausgesteint, nachdem die beiden benachbarten Hoheiten ihre jeweiligen Enclaven in diesem Jahr ausgetauscht hatten. Wiesbach wurde damals Nassau-Saarbrückisch. Nach 1787 wurden das lothringische Hoheitszeichen auf den Grenzsteinen durch das Pfalz-Zweibrücker Raute-Wappen ersetzt. Es wurden recht mächtige Hoheitsgrenzsteine von bis zu einem Meter Höhe gesetzt.





Hoheitsgrenzstein Habach-Wiesbach

10. Der Grenzzug zwischen Püttlingen und Bous von 1771

Der Grenzzug zwischen Püttlingen und Bous wurde im Jahr 1771 mit 17 Grenzsteinen plus dem Dreibannstein zw. Püttlingen/Bous und Derlen ausgesteint. Püttlingen gehörte seit 1767 zur Grafschaft Nassau-Saarbrücken und Bous zum Kloster Wadgassen (Buchstabe W wurde auf den Grenzsteinen eingemeißelt). Die Grenzsteine dienen heute noch als Forstgrenzsteine des angrenzenden Püttlinger Stadtwaldes.

Grenzstein Puettlingen Bous

11. Der Grenzzug zwischen Püttlingen und Völklingen von 1783

Der Grenzzug zwischen Püttlingen und Völklingen wurden im Jahr 1783 von der Püttlinger Gewann Mogenloch und der Völklinger Gewann Rattenschwanz den Völklinger Burbach hinab bis zur Mühle und von dort den Dickenberg hinauf mit 30 Grenzsteinen ausgesteint.




Grenzstein zw. Püttlingen und Völklingen

12. Der Grenzzug zwischen Bous und Derlen von 1745

Die Grenze zwischen Bous und Derlen wurde schon 1745 ausgesteint, denn zwischen beiden Gemeinden sind Grenzstreitigkeiten seit 1718 bezeugt.
Grenze zw Derlen und Bous

13. Der Grenzzug zwischen Eiweiler und Reisweiler (Reisbach) von 1771

Der Grenzzug zwischen Eiweiler und Reisweiler (Reisbach) wurde im Jahr 1771 mit stattlichen Banngrenzsteinen versehen. Heute führt dort der Hootzemonn-Weg (Hirschkäfer-Weg) vorbei.
Grenz zwischen Eiweiler und Reisweiler

14. Der Grenzzug zwischen dem
Eiweiler und Wiesbach aus dem 18. Jh.

Die Banngrenze zwischen dem Nassau-Saarbrücker Ort Eiweiler und dem bis 1767 lothringischen und ab 1767 Nassau-Saarbrücker Ort Wiesbach wurde wohl in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ausgesteint. Der erste Stein steht im Hubwald und trägt auf Eiweiler Seite eine Wolfsangel und auf Wiesbacher Seite eine Wolfsangel mit zwei Strichen. Diese letztere Darstellung der Wolfsangel mit zwei Strichen ist sehr selten (siehe unten 2. Foto) . Wer kennt vergleichbare Darstellungen der Wolfsangel für die Grafschaft Nassau-Saarbrücken?
Bannstein

Wer Hinweise zum Verbleib von weiteren Grenzsteinen zu den vg. Grenzzügen geben kann, kann sich an Thomas Besse unter der E-Mail-Adresse thomas@besse.de wenden.